Presseartikel

30. Mai 2006, Neue Westfälische

Tasten,Töne,Temperamente

Drei Tage lang genießen Besucher die Konzerte der 10. Jazztime

Jung und virtuos: Viele Nachwuchsmusiker möchten gern in der OWL Big Band mitspielen. Christian Altehülshorst hat es geschafft.Sauber: Auffallend war die Präzision, mit der Die OWL Big Band ihre swingende Musik spielte.

Jung und virtuos: Viele Nachwuchsmusiker möchten gern in der OWL Big Band mitspielen. Christian Altehülshorst hat es geschafft.

Jung und virtuos: Viele Nachwuchsmusiker möchten gern in der OWL Big Band mitspielen. Christian Altehülshorst hat es geschafft.

Herford. Pete Allen ist eine sichere Bank. Vielen Besuchern der Jazztime ist er von mehreren Auftritten in Herford gut bekannt. Er kann singen wie Louis Armstrong und spielt die Klarinette fast so gut wie Sidney Bechet. Vor allem aber liefert er eine gute Show ab und bringt die Zuhörer, auch die Ostwestfalen, so richtig in Schwung.

Die Vielfalt machte bei dieser 10. Jazztime den Reiz aus. Hier war Dixieland zu hören, ein paar Straßen weiter gab’s erdigen Blues. Dann konnte man bei Jazzrock musikalischAnspruchsvolles genießen, während nebenan Boogie Woogie zum Besten gegeben wurde. Allen Konzerten war die hohe musikalische Qualität anzumerken. Fred Müller, im Organisationsteam zuständig für das Aussuchen der Bands, hat gute Arbeit geleistet.

Einen ganz eigenen Reiz hatte die Jazznacht in der Markthalle: Drei Big Bands, alle spielten Jazz, und doch hörten sie sich komplett unterschiedlich an. Willi Budde und die OWL Big Band hatten den typischen Sound drauf, die Swingin’ Fireballs sprühten vor Temperament und Pete Allen ist eben Pete Allen.

von Gunter Held mit Fotos von Frank-Michael Kiel-Steinkamp