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Aktuell

singer

12. März 2012, Lippische Landes-Zeitung

Die „OWL BigBand“ swingt im Kurtheater

Musiker liefen gemeinsam mit dem Chor „Die Unerhörten“ entspannten Auftritt in Bad Meinberg ab[weiterlesen...]

mike

15. Juni 2011, Soester Anzeiger

Open-Air-Konzert in Warstein

Drei-stündiges Open-Air-Konzert zur Einweihung des "Neuen Zentrum Warstein-Belecke" [weiterlesen...]

Die OWL BigBand LIVE erleben?

Die nächsten Chancen

  1. Sa., 7. September 2013, 19.30−20.30 Uhr
    wird noch bekannt gegeben! in 32839 Steinheim genaue Angaben folgen! → mehr Informationen
  2. Sa., 14. September 2013, 11.00−18.00 Uhr
    GEA Westfalia Separator Group GmbH in 59302 Oelde, Werner-Habig-Strasse 1 „Familientag“ → mehr Informationen
  3. Sa., 4. Januar 2014
    Neujahrskonzert in 32839 Steinheim genaue Angaben folgen! → mehr Informationen

OWL BigBand!

kids concert

Ausschlaggebend für die Entstehung des Projekts war der Anspruch, in der Region Ostwestfalen-Lippe ein Forum für diese besondere Art von Orchestermusik zu schaffen und jungen MusikerInnen die Möglichkeit zu geben, sich im Bereich des Bigband-Jazz weiterzuentwickeln. Für dieses Ziel engagieren sich musikalisch und pädagogisch erfahrene Musiker aus der Jazz-Szene und geben ihre Kenntnisse und Erfahrungen an den Nachwuchs weiter.

Zu Beginn der Zwanziger Jahre schossen sie wie Pilze aus dem Boden: die berühmten amerikanischen Bigbands. Bis zu 30 Musiker spielten in den Ensembles und füllten zu Zeiten des Charleston und des Stummfilms die großen Tanzsäle in den Vereinigten Staaten. Duke Ellington, Count Basie oder Stan Kenton gehören zu den bekanntesten Vertretern und Komponisten der Bigband-Ära. Im Laufe der letzten 60 Jahre hat das Bigband Repertoire eine große Bandbreite bekommen und enthält vielfältige Arrangements von zeitgenössischen Musikern aus allen Bereichen des Jazz.

OWL BigBand!

Die Idee war gut: Weil das Herrichten des Holter Schlossparks für das alljährlich von Stadt und Kulturkreis organisierte Klassikkonzert recht aufwendig ist, wollten die Organisatoren das traumhafte Ambiente für eine zweite Musikveranstaltung nutzen. Doch nur 120 Zuhörer verfolgten am Sonntag den Auftritt der OWL Big Band aus Herford, der noch dazu wegen angekündigter Regenschauer letztlich in die Aula der Grundschule Stukenbrock verlegt wurde. Dies tat der Spielfreude der Nachwuchs-Jazzer im Alter von 13 bis 19 Jahren jedoch keinen Abbruch. Unter der agilen Leitung von Shawn Grocott, der zugleich launig durch den unterhaltsamen Nachmittag führte, präsentierten die Jungen und Mädchen einen spannungsgeladenen Streifzug durch ihr reichhaltiges Repertoire. Röhrende Saxophone und schmetternde Trompeten, die sich auf dem Impuls gebenden Fundament der versierten Rhythmusgruppe einen erfrischenden, musikalischen Wettstreit lieferten – die Zuhörer erlebten eine facettenreiche Big-Band-Performance vom Feinsten.

Neben Standards wie »Girl From Ipanema«, »In The Mood« oder »Georgia On My Mind« hatte Shawn Grocott auch einige Überraschungen auf das 90-minütige Programm gesetzt. Viel Beifall ernteten seine Musiker etwa für die spritzige Interpretation der »Flintstone«-Filmmelodie oder die gelungene Adaption des 70er-Jahre-Disco-Hits »Brick House«. Besonders im zweiten Programmabschnitt stellten bei fantasievollen, bisweilen sehr rasanten Soli zudem diverse Instrumentalisten ihr hervorragendes Improvisationstalent unter Beweis.

sax

Neben Trompeter Christian Altehülshorst sorgten speziell die Saxophonisten Romina Halewat und Gordon Schröder für Furore. Für ein während des Schlussstücks »Tequila« nach allen Regeln der Kunst ausgekostetes »Call and Response« – das Duo brach die hin und her wandernden Phrasen bis auf Taktlänge herunter – ernteten die Akteure vom Publikum zu Recht tosenden Beifall. Den ebenfalls lang anhaltenden Schlussapplaus, für den sich die hoch motivierten Künstler mit einer spritzigen Zugabe bedankten, wertete nicht nur Bernd Gebauer als gerechtfertigt. Im Namen der Stadt dankte der Beigeordnete dem mit talentierten Jung-Musikern aus allen Teilen Ostwestfalen-Lippes besetzten Ensemble, das sich einmal monatlich zu einem Probenwochenende trifft, für eine mitreißende Darbietung. »Sicher sehen wir uns irgendwann wieder – vielleicht sogar im Schlosspark.«

Fast wie einst im Cotton Club: Gleich drei Orchester aus der Region spielten am vergangenen Wochenende beim „Big Band Battle“ in der Weberei. Nebender Bigbandder Musikschule für den Kreis Gütersloh musizierten auch die Bigband Oerlinghausen und die OWL Bigband Swing aus den vergangenen Jahren. „Neben den traditionellen Swing-Klassikern gibt es für das Publikum aber auch Titel mit Pop-, Fusion- und Latin-Elementen“, sagte Kurt Studenroth, Leiter der Gütersloher Bigband am Rande des Konzerts.

jazz

Als dritte Band auf der Bühne spielten seine 19 Musiker im Alter von 15 bis 50 Jahren sogar einige rockige Stücke, wie etwa die Titelmusik aus „Mission Impossible“. Die Idee zu diesem Bigband-Abend ist Studenroth und einigen Kollegen „bei einem guten Glas Rotwein gekommen.“ Obwohl die Premiere in der Weberei bei freiem Eintritt verfolgt werden konnte, zeigten die Besucherzahlen, dass solch ein neues Ereignis sich erst etablieren muss. „Die Resonanz stimmt mich dennoch zufrieden und ich binmir sicher, dass es im jährlichen Turnus eine Fortsetzung geben wird“, ist der Veranstalter überzeugt.

Der Veranstaltungsort sei ebenfalls hervorragend, da schon seit Jahren eine enge Kooperation zwischen der Gütersloher Musikschule und der Weberei bestehe. „Wir sind nahe beieinander und es gibt hier eine Bühne und das nötige Equipment“, stellte Studenroth die Vorteile heraus. Die Bigband der Kreismusikschule gibt es bereits seit 1994. Auf der Bühne zeigten die Musiker, dass sie ein eingespieltes Team sind. Dass sie an dem Abend mit zwei weiteren Bigbands auftraten, war für sie nur von Vorteil. „Alle waren sehr motiviert und haben sich gefreut, sich mit anderen Bands messen zu können“, sagte Studenroth. Das kleine Publikum honorierte die „Orchester-Schlacht“ mit viel Beifall.

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